Aktuelles

IVD kämpft für den Sachkundenachweis im Normenkontrollrat

Nachricht vom 15.12.2015 - 16:35

• Sachkundenachweis erhöht Professionalisierung bei Maklern und Verwaltern • Weniger Rechtsstreitigkeiten durch Sachkundenachweis Aktuelle Debatte um den Sachkundenachweis Die geplante Einführung eines Sachkundenachweises für Immobilienmakler und Verwalter von Wohneigentum war heute Gegenstand einer Anhörung im Normenkontrollrat. Hierzu war auch der Immobilienverband IVD als Experte zu einer Stellungnahme im Bundeskanzleramt geladen. Der Normenkontrollrat untersucht den Bürokratieaufwand, auch Erfüllungsaufwand genannt, eines einzuführenden Gesetzes. „Unserer Meinung ist die Einführung eines Sachkundenachweises absolut notwendig“, sagt Sun Jensch, Bundesgeschäftsführerin des IVD. „Der Sachkundenachweis wird maßgeblich zur Professionalisierung der Branche beitragen. Hohe Qualitätsstandards sind gerade in einem so sensiblen Bereich wie der Vermittlung von Immobilien sehr wichtig. Die Einführung ist daher ganz klar im Sinne des Verbraucherschutzes.“ Die Notwendigkeit einer Berufszulassungsregelung ergibt sich für die Geschäftsführerin des IVD auch durch die veränderten Anforderungen an die immobilienwirtschaftlichen Berufe: „Immobilienmakler sind heute keine reinen Vermittler mehr. Die Verbraucher wünschen sich qualifizierte Auskünfte bei der Wertermittlung, Finanzierung sowie bei Rechtsfragen und bautechnischen Möglichkeiten, aber auch Beschränkungen. Das führt dazu, dass der Beruf des Maklers, als dienstleistungsorientierter Vermittler, andere Voraussetzungen mit sich bringt. Gefragt sind ein enormes Fachwissen aus allen relevanten Bereichen und somit Mindeststandard für die korrekte Ausübung des Berufs.“ Auch bei den WEG-Verwaltern sieht Jensch die Verpflichtung von Mindestanforderungen für eine Berufszulassung als erforderlich, betont aber, dass auch die Mietverwalter in den Anwendungsbereich des Gesetzes einbezogen werden sollten: „Wie der WEG-Verwalter hat auch der Mietverwalter zahlreiche rechtliche, kaufmännische, organisatorische und vor allem technische Aufgaben. Zudem verfügt der Mietverwalter über Kautionen und Betriebskostenvorauszahlungen, so dass auch insofern besondere Fachkenntnisse erforderlich sind. Kommt es zu einer fehlerhaften Ausführung der Verwaltertätigkeit und damit zu einer Pflichtverletzung, kann der Schaden enorm sein.“ Beim Erfüllungsaufwand sieht der IVD keine großen Belastungen auf die öffentliche Hand zukommen. Weder für die Gerichte, noch für die Verwaltung. Lediglich im Zusammenhang mit der geplanten Übergangsregelung für bereits seit langem tätige Makler und Verwalter könnte es zu einem erhöhten Aufwand kommen. Dieser wäre jedoch auf einen kurzen Zeitraum begrenzt. Um die Behörden zu entlasten, fordert der IVD daher eine Ausweitung der geplanten Übergangsfrist von 6 auf 12 Monate. Auch der Deutsche Mieterbund ist überzeugt, dass der Sachkundenachweis für Makler und Verwalter künftig eine Verbesserung der Qualität der Leistung mit sich bringen wird. „Jede zweite Betriebskostenabrechnung ist fehlerhaft. Gerade Abrechnungen von halbprofessionellen Verwaltern spielen dabei eine große Rolle“, sagt Ulrich Ropertz, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes. Durch eine Professionalisierung der Verwalter würden auch die Gerichte entlastet. Eine Zunahme an Qualität durch den Sachkundenachweis würde dabei helfen, in Zukunft viele Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. 02. Dezember 2015

Zurück zur Übersicht

Teilen
x Schließen

Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns [ Mayer & Dau Immobilien GmbH Am Hogen Hagen 26160 Bad Zwischenahn | Tel.: 0 44 03-30 99, Fax: 0 44 03-93 74 29, info@mayer-dau-immobilien.de] mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir das selbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Anhang: Muster-Wiederrufsformular zum Download